Montag, 18. April 2011

Können Sie sich ausweisen?

Eine neue und wie ich finde gute Idee kommt von der sogenannten VeggieNation, oder besser gesagt die VeggieNation ist ein Teil dieser Idee. Eingeladen sind alle "fleischkritischen" Menschen sich der VeggieNation anzuschließen und dafür einen praktischen Bildausweis zu erhalten. Praktisch deswegen weil dieser Ausweis auf der Rückseite international verständliche Symbole enthält die darüber Auskunft geben welche Art von Lebensmitteln man nicht isst. Was besonders im fremdsprachigen Ausland eine große Hilfe ist, aber durchaus auch hier bei Restaurantbestellungen sinnvoll sein kann, wenn man nicht bei jeder Bestellung erklären muss was man isst oder nicht, sondern einfach das Kärtchen vorlegen kann.
Die Anzahl der Symbole ist variabel, je nachdem was man nun aus seinem Speiseplan gestrichen hat. Man kann sich die Karte selbst zusammenstellen und zuhause ausdrucken und evtl. laminieren, oder bestellt sich seine "Veggie Picture ID" für 10€ fix und fertig nach Hause. Bei dieser Variante gibt es allerdings erst zwei Versionen, mit zwei oder allen sechs Symbolen.
Mit erhalt der Karte ist man dann Bürger der VeggieNation, die übrigens über ein eigenes Manifest und über eine schöne Homepage verfügt, auf der es auch bald ein Forum geben soll. Verpflichtungen werden keine eingegangen, man ist nur Teil einer Gemeinschaft mit gleichen Interessen.
Ich habe meine Veggie Picture ID heute im Briefkasten gehabt, schickes Ding, die bekommt jetzt einen der vorderen Plätze in meiner Geldbörse. :)


Montag, 4. April 2011

Vege-Table XI am 03.04.2011

Der perfekte Abschluss für einen verregneten Sonntag - gutes Essen, gute Gespräche und gute Laune. Neu dabei waren diesmal Meike und ihr Sohn (Name? Mein Alzheimer schlägt wieder zu, nicht böse sein) aus Delmenhorst.
Meike habe ich vor ein paar Wochen ziemlich überfallartig kennengelernt, die Details verschweige ich hier aber respektvoll. ;-) Sie lebt seit 5 Jahren vegan und hatte in der Zeit kaum Kontakt zu anderen Veganern, dementsprechend losgelöst war sie gestern Abend als sie sich endlich mal unter ihresgleichen ausquatschen konnte.

Wir haben viel geredet, über die Akzeptanz von Veganern und Vegetariern in einer überwiegend omnivoren Gesellschaft, wie Freunde und Familie mit einem umgehen und umgekehrt, wie wir mit Freunden und Familie umgehen.

Auch wurde sich schon einmal für den Vegan Spring verabredet, der am 23. April in Hannover stattfindet. Denn auch sowas sollte man als Veganer erlebt haben, ein kompletter Markt mit ausschließlich veganem Essen und vielen veganen und tierrechtlichen Themen.

Von Kadda kam die Klage dass meine Fotos ganz grausam sind und ich sie damit nur ärgern wolle, dieses weise ich natürlich weit von mir. Die Bilder sind nur Schnappschüsse die einen winzigen Moment einfangen, da kann es schon mal sein das der Eine oder die Andere sich nicht vorteilhaft getroffen fühlt. Aber hey, ich erhebe keinen künstlerischen Anspruch an die Bilder, und das sollten die geknipsten Personen auch nicht tun. :-)

Insgesamt ein runder Abend und ich freu mich schon auf`s nächste Mal am 1. Mai.



Donnerstag, 31. März 2011

Genmanipulierte Pflanzen - Bundestagspetition

Bekanntlich darf in Deutschland nur eine gentechnisch veränderte Pflanze angebaut werden, die Amflora, eine Kartoffel die besonders viel Stärke "produziert". Andere Sachen wie genmanipulierte Soja oder Mais bleiben uns zum Glück noch erspart.Doch Unheil naht, die EU wird immer wieder genveränderte Pflanzen zulassen, soviel kann man schon sagen. Die EU beruft sich dabei auf Empfehlungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die seit Jahren in der Kritik steht. Prüfverfahren seien unzureichend und Untersuchungen auf Langzeiteffekte fehlen völlig, heißt es. Auch gibt es Zweifel an der Unabhängigkeit der EFSA, da sie Urteile nicht anhand eigener in Auftrag gegebener Studien fällt, sondern anhand von Berichten der antragstellenden Industrie.

Für mehr Vielfalt und gegen Gentechnik auf dem Feld setzt sich unter anderem die neu gegründete Initiative "Vielfalterleben" ein. Dazu unterstützt sie beim online-Petitionsportal des Bundestages eine Petition gegen Agro-Gentechnik, die vom Bund Ökologische Landwirtschaft (BÖLW) gestellt wurde. Wenn diese Petion 50000 Mitzeichner erhält, muss sich der Petitionsausschuss des Bundestages in einer öffentlichen Anhörung damit beschäftigen.

Vielfalterleben ist eine Initiative aus rund 100 Organisationen und Unternehmen wie dem Ökobauernverband Bioland, dem WWF oder der Biosupermarktkette Alnatura. Medienpartner ist unter anderem die taz.

Bei Online-Petitionen des Bundestages ist es nicht mal eben so mit Häkchen machen und abschicken erledigt, wer es noch nicht ist, muss sich vorher registrieren lassen. Wenn das erledigt ist geht es schnell, und schon ist man eine(r) von hoffentlich bald 50000 Petenten. Der aktuelle Stand ist bei 13350.
Ran an die Tasten.

Vielfalterleben Banner

Montag, 28. März 2011

April macht was er will


Nur auf den Vege-Table ist Verlass, der ist pünktlich am ersten Sonntag im Monat zur Stelle, ohne Wenn und Aber.
Am Sonntag den 03. April um 18.30 Uhr treffen sich wieder Vegetarier & Veganer (und alles davor, dazwischen und danach) im Restaurant Vegefarm in der Hamburger Straße in Bremen zum Stammtisch.
Wie so oft wird es ein Abend beispielloser Ausgelassenheit gepaart mit meisterlich zubereitetem vegetarisch/veganem Essen. Darüber hinaus kann man nette Leute kennenlernen und viel Spaß haben.
Wer noch nicht da war: wir beißen niemanden und neue Gesichter sind immer herzlich willkommen!
Ich freu mich auf einen schönen Abend.

Montag, 21. März 2011

Gegen Tierversuche



Am 30. April findet in Hamburg der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche statt. Es werden viele verschiedene Tierrechtsorganisationen (wie z.B. die Ärzte gegen Tierversuche) mit Infoständen vertreten sein. In der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr kann man sich auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz in der Hamburger City informieren. Von 12.00 bis ca 13.30 Uhr findet ein Demozug durch die Innenstadt mit Zwischenkundgebung auf dem Gänsemarkt statt.
Für`s leibliche Wohl wird auch gesorgt sein, es wird verschiedene vegane Imbissstände geben (z.B. Loving Hut, Vegan Wonderland).
Alle Details gibt es hier.

Sonntag, 13. März 2011

Tigerkot verschreckt hungrige Pflanzenfresser


Oha, jetzt geht es mir an den Kragen, dachte ich als ich diese Überschrift in der taz gelesen habe. Glücklicherweise war ich nicht mit hungriger Pflanzenfresser gemeint.
In Australien testeten Wildhüter wie sie bedrohte Pflanzen künftig vor Fraßfeinden schützen können. Acht Jahre lang suchte man nach einem Mittel um Tiere wie Ziegen oder Kängurus von Pflanzen fernzuhalten, die sie sonst auffressen würden. Häufig würde beißender Gestank wie z.B. von faulen Eiern ausprobiert, die besten Ergebnisse wurden jetzt aber mit Tigerfäkalien erzielt. Der Kot anderer Raubtiere war nicht so wirksam. Besonders wenn die Tiger vorher mit den zu vertreibenden Tieren gefüttert wurden, näherten sich die Ziegen nicht mehr ihrem Futter.
Was lernen wir daraus? Können wir menschlichen Pflanzenfresser froh sein dass wir keine natürlichen Fressfeinde haben? Hätte Tigerkot auch eine Wirkung auf uns? Können sich Pelzgeschäfte in Zukunft vor uns schützen indem sie Tigerfäkalien vor ihre Schaufenster legen?
Ich weiß es nicht. ;-)

Montag, 7. März 2011

Vege-Table X am 06.03.2011

Das war die Nacht der roten Augen, jedenfalls wenn es nach meiner Kamera geht. Ist doch jedesmal was anderes mit dem Ding, ey. Grrr.
Egal, der Stammtisch war diesmal gut besucht und an Themen hat es auch nicht gemangelt, vom Meat Out zum Butenhof, über VGD und VSD, Vegan Spring und was weiß ich nicht alles. Da konnte einem fast schwindelig werden.
Das Essen war lecker, die Leute gut drauf, und was die nächsten Wochen und Monate nun bringen wird sich zeigen. Ich bin gespannt.