Mittwoch, 29. Juni 2011

Juli-Stammtisch ohne Alien


Hier wieder mein monatlicher Aufruf:
Sonntag ist wieder Vege-Table! Der Stammtisch für Vegetarier und Veganer, und alles davor, dazwischen und danach.
DIE Gelegenheit um sich auszutauschen und kennenzulernen, und ausserdem bei lecker Futter ein bisschen Spaß zu haben.
Neue Gesichter werden immer nett aufgenommen.
Alte natürlich auch. :)

Das Ganze findet am Sonntag den 3. Juli ab 18:30 Uhr im Restaurant Vegefarm statt. Komm vorbei!

Samstag, 25. Juni 2011

Ja gibt`s das denn?


Das ging mal schnell: Kein Platz mehr frei im Vege-Table-Peace-Love-and-Compassion-Bus zum Veggie Street Day!!!
Nachdem ich im letzten Jahr wochenlange Mühe hatte 6 Leute für ein Gruppenticket zusammen zu bekommen, meldeten sich diesmal 9 Leute innerhalb von 4 Tagen . Ich bin schlicht begeistert und freu mich wie Sau!

Die tapferen Gefährten auf dem Weg nach Dortmund und zurück sind (in order of appearance):
Frank, Frauke, Renè, Swantje, Marius, Yvette, Sven, Karin und Kadda.

Dortmund pass auf, wir kommen! :)

Mittwoch, 22. Juni 2011

Mit dem Vege-Table-Bus zum VSD 2011


Nur noch 52 Tage, dann ist es schon wieder soweit, der Veggie Street Day in Dortmund steht an. Jährlich pilgern immer mehr Veggies aus der ganzen Republik nach Dortmund (und inzwischen auch Stuttgart), so dass im letzten Jahr bereits eine Vergrößerung angekündigt wurde. Der Reinoldikirchplatz in Dortmund ist nicht mehr groß genug um alle Stände und alle Besucher unterzubringen, so dass in diesem Jahr noch zwei Straßenzüge hinzukommen sollen.

Es gibt also immer mehr gute Gründe für einen Trip nach Dortmund. Doch wie kommt man als Norddeutsche/r möglichst geschmeidig dort hin? Nachdem wir im letzten Jahr mit einem Gruppenticket der DB angereist sind, habe ich diesmal vor einen Kleinbus zu mieten. Neun Leute incl. Fahrer (meinereiner) haben darin Platz. Ich habe ein unschlagbares Angebot von einer Bremer Autovermietung bekommen, womit wir bei voller Auslastung und inclusive Sprit auf einen Pro-Kopf-Unkostenbeitrag von nicht einmal 22 € kommen.

Abfahrt Bremen am 13. August ist um 9:00 Uhr, so dass wir gegen halb zwölf beim VSD sind. Der Rückflug - joah weiß nicht genau - ich sag mal nicht später als 16:00 Uhr, bis dahin sollte jeder seine Besorgungen, Unternehmungen, Treffen und Nahrungsaufnahmen abgeschlossen haben.

Meine Mitbloggerin Frauke und ich sind dabei, es gilt also noch 7 Plätze zu vergeben. Wer mitfahren möchte im Vege-Table-Peace-Love-and-Compassion-Bus meldet sich entweder hier in den Kommentaren an, oder per PN an Herbie Vore bei facebook. Oder Evil Herbie Vore bei meinVZ. :)

Mittwoch, 8. Juni 2011

Outdoor auf der Terrasse



Das war er nun, der 1. Geburtstag. Schön war er. Das angekündigte Unwetter hat sich als laues Lüftchen mit ein paar Miniregentropfen herausgestellt, so dass wir fein draußen sitzen konnten.

Der Doodle-Gewinner "Veganes Grillen" ist Sonntag der 12. Juni geworden, da haben die meisten Zeit. Los geht`s ca. 14 Uhr bei Felix auf`m Balkon. Jeder sorgt in erster Linie für seine eigene Verpflegung und wer mag bringt was für die Allgemeinheit mit (Salat, Kuchen, Brot etc.).
Im Anschluss, oder im Wechsel mit der Nahrungsaufnahme, werden wieder alberne Spiele gespielt. Das ist jetzt keineswegs abwertend gemeint, denn der Spaß ist schon fast garantiert wenn man sich pappsatt von zu viel veganen Leckereien auf so etwas wie Spielregeln konzentrieren soll.

Der Vege-Table ist nun also in sein zweites Jahr gestartet, ich freu mich auf alles was da noch so passiert.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Eine Kerze auf`m Kuchen


Da isses auch schon wieder soweit, der nächste Vege-Table steht unmittelbar vor der Tür. Am 5. Juni um 18:30 Uhr im Restaurant Vegefarm trifft sich wieder alles vom Vegetarier bis zum Veganer - und alles davor, dazwischen und danach.

Ich habe letzten Monat etwas voreilig das einjährige Bestehen des Vege-Table gefeiert, haha, war ja gar nicht. Am 6.6.2010 haben wir zum ersten Mal zusammen gesessen, und somit ist dieser Juni-Stammtisch das eigentliche Jubiläum. Um angemessene Kleidung wird gebeten. :)

Viele werden es bereits mitbekommen haben dass wir im Juni ein veganes Grillen veranstalten wollen, zur Terminfindung hat die werte Kollegin Kadda einen Doodle erstellt, zu dem ich an dieser Stelle auch nochmal verlinken möchte.
Details dazu erfährt man am besten wenn man zum Vege-Table kommt.

Ja, das war`s auch schon, alles weitere am Sonntag, freu mich!

Montag, 23. Mai 2011

Besuch beim Hof Butenland


Der Termin stand seit Wochen fest, da konnten wir natürlich keine Rücksicht mehr auf das Wetter nehmen, es waren starker Regen und sogar einige Gewitter angesagt. Aber von sowas lässt sich der kleine Tierfreund nicht schrecken. Zur Mittagszeit traf man sich an am Sielhof um dann die Reise gemeinsam anzugehen. Katharina hatte sich bereit erklärt zu fahren. Vom sehr penibel auf die Geschwindigkeit achtenden Navi geleitet, waren wir bereits eine gute Stunde später in Butjadingen.
Und pünktlich mit unserer Ankunft ging auch ein kräftiger Schauer nieder, so dass wir beschirmt und beregenmantelt auf den Hof gingen, wo sich Mensch und Tier gerade gut versteckt hatten. Pascal, der "Praktikant" des Hofes schickte uns erstmal auf die Diele, damit wir uns unterstellen konnten. Anscheinend hatte man noch nicht so früh mit uns gerechnet.
Auf der Diele machten wir Bekanntschaft mit dem schwarzen Hängebauchschwein Rudi, der, wenn er mit seinen riesigen Hauern auf einen zuging, einem schon Respekt einflößen konnte. Ist aber ein ganz Lieber, und wie wir später erfuhren ein blindes Schwein.
Nachdem die Chefin Karin uns begrüßt hatte zogen wir mit Pascal, der sich Kalle nennt, über den Hof. Der Rundgang begann bei den Schweinen, ging zu den Kaninchen und vorbei an Hühnern, Enten und Gänsen zu den Kühen, die in einem Kuhaltersheim natürlich am meisten vertreten sind. Gleich zu Anfang "begrüßt" uns ein wahrhaft riesiger Bulle namens Willem. Er ist der Chef auf dem Hof, der sich liebevoll um seine Kuhdamen kümmert. Ich hätte auch nicht gewagt ihm zu widersprechen, zu imposant ist seine Erscheinung. Man kam sich richtig klein vor neben ihm.
So langsam trotteten immer mehr Kühe auf den Hof, von wo auch immer sie Schutz vor dem inzwischen nachgelassenen Regen gesucht hatten. Darunter auch unser Aha-Erlebnis, nämlich eine ehemalige Laborkuh der man von außen einen Zugang zu ihren Pansen gelegt hatte, um so regelmäßig die Verdauung prüfen zu können. Kühe werden ja inzwischen zu Hochleistungstieren gezüchtet und gefüttert, da wurde nun eben an diesem Geschöpf geschaut wie sie auf verschiedene Futtermittel reagiert. Das Fatale ist nur, dass es nie gelungen ist diesen Zugang zu den Pansen komplett zu schließen, so dass auch heute noch immer ein grüngräuliche Substanz aus der Öffnung in der Kuh läuft und über ihr Fell zu Boden tropft. Wer nah genug heran geht kann es leise aus der Öffnung zischen hören.
Das war so der eindringlichste Moment wo man sich gefragt hat was der Mensch dem Tier alles so antut, und mit welchem Recht. Es gibt auf Hof Butenland noch andere nahegehende Geschichten von Tieren aus Zucht und Ausbeutung, aber diese "Laborkuh" hat mich gleichtzeitig traurig und zornig gemacht.
Die Sonne ließ sich irgendwann auch mal wieder blicken, und so stapften wir, überwiegend unpassend beschuht, weiter über den Hof. Am Ende der Runde setzte man sich unter den Baum in der Hofmitte und ließ bei Kuchen, Saft und Kaffee nochmal alles Revue passieren. Dabei lernten wir auch endlich den anderen Chef neben dem Bullen Willem kennen, den Menschen Jan Gerdes, der ein wenig von seinem Werdegang erzählte.
Man kann zusammenfassend sagen dass es die Tiere jetzt richtig gut haben auf Hof Butenland, ein riesiges Areal zum Auslaufen und Grasen, liebevolle Menschen die sich kümmern, und ansonsten dürfen sie halt das sein was sie sind, und nicht was der Mensch gern hätte das sie sein sollen.
Wir haben am Ende des Tages als wir wieder in Bremen waren unter uns fünf StammtischlerInnen gesammelt und die stolze Summe von 160 Euro als Spende an die Stiftung Hof Butenland überwiesen. Jede/r der dies liest und ein paar Euro überhat ist herzlich eingeladen es uns gleichzutun. Alle Infos gibt es hier, meine Bilder vom Ausflug hier.

Freitag, 6. Mai 2011

unbeleafable

Ich hatte hier einst von der geplanten Eröffnung des veganen Restaurants "Leaf" berichtet, jetzt ist es mir endlich gelungen Hamburgs neue Perle selbst in Augenschein zu nehmen.

Seit Februar betreiben Kerstin Reidock und Corinna Krampe nun das Leaf. Ein kulinarisches Erlebnis der besonderen Art wird einem auf der Homepage versprochen, dass sich durch Kreativität und vielfältige Geschmacksvariationen auszeichnet. Bescheidenheit geht anders, aber mein Interesse war geweckt und die Erwartungen hoch.

Die Inneneinrichtung erinnert ein wenig an das seelige "Hans Wurst" in Berlin, gemütliche alte Möbel. Diese aber auf besondere Art aufgemotzt, so dass man sich ein paar Jahrzehnte zurückversetzt fühlt, aber nichts irgendwie schmuddelig wirkt.

Es werden im Leaf relativ wenige Gerichte angeboten, drei Vor- und vier Hauptspeisen - das muss reichen. Dafür wechselt die Karte häufiger und man kann bei seinem nächsten Besuch etwas völlig anderes ausprobieren. Die Erfahrung zeigt dass diese Methode dem Gast zugute kommt, denn wenn 30 oder mehr Gerichte auf der Karte stehen muss der Koch schon einen sehr guten Tag haben um alles perfekt hinzubekommen.

Ich habe mich für ein Gyros aus Tempeh entschieden, mit Chili-Sojajoghurt-Dip, Reis und grünen Bohnen. Und das hörte sich nicht nur gut an, das war es auch. Der besondere Eigengeschmack des Tempeh bekam als Gyros zubereitet eine überraschende Note und war mit dem Dip zusammen etwas dass im Himmel zubereitet sein musste.

Der Nachtisch war ebenfalls ein Knaller, eine Schoko-Kirsch-Mousse! Ich war beim ersten Löffel so verliebt, wäre es möglich gewesen hätte ich die Mousse auf der Stelle geheiratet! :)

Da das Essen aus dem Himmel kam, kommt mein Fazit aus der (Wortspiel-)Hölle:
Ich würde das Leaf in Stay umbenennen. ;-)




Edit 28.05.11:
Vor gut einer Woche war eine Freundin aufgrund dieses Beitrags im Leaf und war enttäuscht, da es für die hohen Preise zu wenig zu Essen gibt. Sie ist davon nicht satt geworden. Es gilt also zu Bedenken das dass Leaf eher die feine Küche darstellt und kein "All you can eat". Das wollte ich noch anfügen.
Ebenso kam Klage von meiner Begleitung warum denn ihr Essen in diesem Beitrag nicht zu sehen ist, kein Problem, ist hiermit nachgeholt. :)