Jedes Jahr werden Millionen von wildlebenden Reptilien in Indonesien gefangen, gequält und ermordet nur um aus ihrer Haut Armbänder und Taschen zu produzieren.
Die Rundschau hat einen schockierenden Bericht über die Zustände vor Ort gedreht
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=56de5c9b-873f-48ed-861a-d86bffb416f3
und "Rettet den Regenwald" versucht in einer Petition Gucci, Hermès, Cartier und Bally
davon zu überzeugen zukünftig auf den Import artengeschützter Reptilien zu verzichten.
http://www.regenwald.org/mailalert/630/gucci-hermes-cartier-co-stoppt-das-schlangenschlachten-in-indonesien
Es wäre schön wenn zu dieser Petition noch ein paar Unterschriften hinzu kämen.
Also am besten mitunterschreiben und vor allem weiterverbreiten.
Der Blog zum monatlichen Veggie-Stammtisch (jeden ersten Sonntag im Monat um 18.30 Uhr im Restaurant Vegefarm, Bremen) und für alles was sonst noch wichtig ist.
Montag, 1. November 2010
Sonntag, 31. Oktober 2010
Herbstliches Gelage

Am 7. November wird der nächste Stammtisch gehalten, kommt alle vorbei. Wie immer sind neue Gesichter gern gesehen beim monatlichen Ausquatschen, Austoben und Sattessen.
Wann: Sonntag, 7. November um 18.30 Uhr
Wo: Restaurant Vegefarm, Hamburger Str. 45/47, Bremen
Wer: Vegetarier, Veganer und alles davor, dazwischen und danach :-)
Ich freue mich auf einen entspannten und fröhlichen Abend unter Gleichgesinnten.
Samstag, 30. Oktober 2010
Da tut sich was

Am 1. Novemeber (Weltvegantag) wird eine Pressekonferenz über eine noch zu gründende Vegane Gesellschaft Deutschland gehalten. Alles was man jetzt schon weiß gibt es hier. Wir halten Ohren und Augen offen.
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Freudiges Ereignis
Dieser Blog hat Nachwuchs bekommen! :-)
Seit heute steht mir Frauke hier zur Seite und veröffentlicht unter dem Namen "Moni2000" als gleichberechtigte Co-Autorin in diesem Blog.
Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt wollen wir aus einem reinen Stammtischankündigungs- und -berichteblog einen Tummelplatz verschiedenster Meldungen und Nachrichten machen. Dabei wollen wir über Regionales sowie Überregionales aus der Veggie-Welt berichten, aber auch über Tierrecht und Tierschutz.
Es wird sich also lohnen regelmäßig mal vorbeizuschauen.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und hoffe euch gefällt`s.
Frank
Seit heute steht mir Frauke hier zur Seite und veröffentlicht unter dem Namen "Moni2000" als gleichberechtigte Co-Autorin in diesem Blog.
Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt wollen wir aus einem reinen Stammtischankündigungs- und -berichteblog einen Tummelplatz verschiedenster Meldungen und Nachrichten machen. Dabei wollen wir über Regionales sowie Überregionales aus der Veggie-Welt berichten, aber auch über Tierrecht und Tierschutz.
Es wird sich also lohnen regelmäßig mal vorbeizuschauen.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und hoffe euch gefällt`s.
Frank
TV-Tipp:
Am 2. November um 15:00 Uhr im WDR und SWR sowie um 21:45 Uhr auf BR-alpha kommt Planet Wissen mit dem Thema "Bären - Geliebt, gefürchtet und bedroht".
Zu Gast in der Sendung ist der Geschäftsführer des Bärenwald Müritz. Er berichtet über seine Arbeit mit Bären, die aus schlechter Haltung befreit wurden und eine bärengerechte Heimat in den Bärenwäldern gefunden haben. Zweiter Gast ist der Bärenforscher und Naturfilmer Andreas Kieling.
Bärenwald Müritz ist ein bekanntes Projekt von Vier Pfoten.
Weiter Infos zur Sendung unter:
http://www.planet-wissen.de/sendungen/2010/11/02_baeren.jsp
Oder direkt zum Bärenwald:
http://www.mueritz.baeren-projekte.org/
Zu Gast in der Sendung ist der Geschäftsführer des Bärenwald Müritz. Er berichtet über seine Arbeit mit Bären, die aus schlechter Haltung befreit wurden und eine bärengerechte Heimat in den Bärenwäldern gefunden haben. Zweiter Gast ist der Bärenforscher und Naturfilmer Andreas Kieling.
Bärenwald Müritz ist ein bekanntes Projekt von Vier Pfoten.
Weiter Infos zur Sendung unter:
http://www.planet-wissen.de/sendungen/2010/11/02_baeren.jsp
Oder direkt zum Bärenwald:
http://www.mueritz.baeren-projekte.org/
Dienstag, 26. Oktober 2010
Mehr Antibiotika bei Hühnern
Die niedersächsischen Hähnchenmäster setzen immer mehr Antibiotika ein. Statt durchschnittlich 1,7 Behandlungen (pro Tier!) im Jahr 2000 sind es jetzt durchschnittlich 2,3 Behandlungen mit Antibiotika.
Der ganze Artikel hier.
Der Großteil des in Deutschland verzehrten Hähnchenfleischs kommt aus Niedersachsen.
Der ganze Artikel hier.
Der Großteil des in Deutschland verzehrten Hähnchenfleischs kommt aus Niedersachsen.
Montag, 25. Oktober 2010
Durchleuchtete Eier
Der taz-Autor Jost Maurin berichtete am vergangenen Freitag über Forschungen an Hühnereiern, um das Geschlecht von Hühnerküken noch vor dem Schlüpfen bestimmen zu können. Leider gibt es diesen Artikel nicht online.
Allein in Deutschland werden jährlich 40 Millionen Hühnerküken vergast, einzig weil sie männlichen Geschlechts sind und keine Eier legen können. Zur Mast taugen sie nicht da Hühnerrassen entweder so gezüchtet sind dass sie viele Eier legen oder viel Fleisch liefern. So landen diese Küken schon an ihrem ersten Lebenstag in Tonnen, wo sie mit Kohlendioxid erstickt werden.
Um diesen Grausamkeiten Einhalt zu gebieten forscht seit 2005 eine Gruppe Wissenschaftler von der Uni Leipzig nach Alternativen. Wenn es gelänge das Geschlecht vor dem Schlüpfen zu bestimmen, könnten die Eier gegessen und keine Küken müssten getötet werden.
(An dieser Stelle schweife ich mal eben von meiner Zusammenfassung ab. Ist das nicht unheimlich bäh angebrütete Eier zu essen? Mich schüttelt es bei dem Gedanken, aber egal, ich esse ja eh keine Eier.)
Am vielversprechendsten scheint derzeit der Einsatz von Licht zu sein, dabei wird die Eischale an einigen Punkten mit einem Laser soweit abgetragen, dass man in das Ei hineinleuchten kann, das Embryo aber nicht schädigt. Die Keimscheibe (der frühe Embryo) wird durch Infrarotstrahlung im Eidotter geortet, die eigentliche Geschlechtsbestimmung erfolgt dann durch eine Infrarotspektroskopie. Die Keimscheibe reflektiert je nach Geschlecht andere Wellen.
Dies funktioniert zur Zeit nur außerhalb des Eis, bis dieses Verfahren praxistauglich ist werden wohl noch Jahre vergehen... und weiterhin millionenfach Hühnerküken vergast.
Tja, was soll ich sagen? Es ist zum einen gut dass sich jemand Gedanken macht und dieses sinnlose Töten stoppen will. Auch wenn sich die Methode kompliziert und unpraktikabel anhört. Sollte am Ende jedoch etwas dabei herauskommen dass auch in der Massentierzucht angewendet wird, vielleicht weil es Kosten spart, dann ist zumindestens den männlichen Küken geholfen, die dann schon als Ei enden, und nicht erst als Küken.
Dass es mir natürlich am liebsten wäre man ließe die Küken in Freiheit leben bis zu ihrem natürlichen Tod, das brauche ich wohl nicht zu erwähnen, aber wie sagte Helmut Schmidt mal so schön, wer Utopien hat sollte damit zum Arzt gehen. :-)
Allein in Deutschland werden jährlich 40 Millionen Hühnerküken vergast, einzig weil sie männlichen Geschlechts sind und keine Eier legen können. Zur Mast taugen sie nicht da Hühnerrassen entweder so gezüchtet sind dass sie viele Eier legen oder viel Fleisch liefern. So landen diese Küken schon an ihrem ersten Lebenstag in Tonnen, wo sie mit Kohlendioxid erstickt werden.
Um diesen Grausamkeiten Einhalt zu gebieten forscht seit 2005 eine Gruppe Wissenschaftler von der Uni Leipzig nach Alternativen. Wenn es gelänge das Geschlecht vor dem Schlüpfen zu bestimmen, könnten die Eier gegessen und keine Küken müssten getötet werden.
(An dieser Stelle schweife ich mal eben von meiner Zusammenfassung ab. Ist das nicht unheimlich bäh angebrütete Eier zu essen? Mich schüttelt es bei dem Gedanken, aber egal, ich esse ja eh keine Eier.)
Am vielversprechendsten scheint derzeit der Einsatz von Licht zu sein, dabei wird die Eischale an einigen Punkten mit einem Laser soweit abgetragen, dass man in das Ei hineinleuchten kann, das Embryo aber nicht schädigt. Die Keimscheibe (der frühe Embryo) wird durch Infrarotstrahlung im Eidotter geortet, die eigentliche Geschlechtsbestimmung erfolgt dann durch eine Infrarotspektroskopie. Die Keimscheibe reflektiert je nach Geschlecht andere Wellen.
Dies funktioniert zur Zeit nur außerhalb des Eis, bis dieses Verfahren praxistauglich ist werden wohl noch Jahre vergehen... und weiterhin millionenfach Hühnerküken vergast.
Tja, was soll ich sagen? Es ist zum einen gut dass sich jemand Gedanken macht und dieses sinnlose Töten stoppen will. Auch wenn sich die Methode kompliziert und unpraktikabel anhört. Sollte am Ende jedoch etwas dabei herauskommen dass auch in der Massentierzucht angewendet wird, vielleicht weil es Kosten spart, dann ist zumindestens den männlichen Küken geholfen, die dann schon als Ei enden, und nicht erst als Küken.
Dass es mir natürlich am liebsten wäre man ließe die Küken in Freiheit leben bis zu ihrem natürlichen Tod, das brauche ich wohl nicht zu erwähnen, aber wie sagte Helmut Schmidt mal so schön, wer Utopien hat sollte damit zum Arzt gehen. :-)
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